Die Mär von der digitalen Dolchstoßlegende

Jetzt also der “Mannheimer Morgen”: 40 Arbeitsplätze sollen dort im Lauf der nächsten Zeit wegfallen, 20 davon in der Redaktion. Die Branche nimmt solche Nachrichten inzwischen schulterzuckend zur Kenntnis. “Nur” 40 Jobs sind immer noch besser als die nächste Insolvenz.

Wie die AZ zum Exempel der Krise wird

Vermutlich muss man Martin Balle, dem Neuverleger der Münchner “Abendzeitung” fast schon wieder dankbar sein. Weil er gerade, wenn auch ungewollt, einen Beweis antritt: Man kann Journalismus eher schlecht ohne Journalisten machen.

Selbstenthauptung im Lokalen

Es gibt mal wieder eine neue Studie aus Dortmund. Eine, die sich mit der aktuellen Lage der Regionalzeitungen beschäftigt. Und das, was aus dieser Studie hervorgeht, müsste eigentlich alle Verlagsmanager tief beunruhigen.

AZ: Die Rettung, die keine ist

Die Kollegen auf den Medienseiten haben am Dienstag jubiliert: Die ebenso traditionsreiche wie insolvente “Abendzeitung” in München ist gerettet. Der niederbayerische Verleger Martin Balle (“Straubinger Tagblatt”) hat das Blatt übernommen.

Warum ich gratuliert habe

Am Freitag habe ich in Hamburg Sebastian Esser getroffen (für die wenigen, die es evtl. nicht wissen: Er ist der Herausgeber der künftigen “Krautreporter”). Wir haben uns schnell ein wenig an die Seite verdrückt…

Krautreporter: Gescheitert an sich selbst

Zumindest eines muss man den “Krautreportern” ja lassen: Ihr absehbares Scheitern hat eine der intensivsten und anhaltendsten Diskussion über ein einzelnes Projekt ausgelöst. Natürlich ist es noch nicht ganz vorbei, wenn sich in den kommenden drei Tagen noch ein bisschen mehr als 7000 Abonnenten finden, dass wird es doch noch was aus dem Magazin.

Unterstützt die Kraut-Fußballer!

Krautreporter der kleineren Art: Ein Trio aus Berlin fliegt nach Brasilien, um von dort aus Geschichten aus dem Land der Fußball-WM zu liefern. Sechs Wochen lang. Ein Projekt, das jede Unterstützung verdient.